Darf es etwas mehr Umsatz sein?

6.1.2016

Zusammenfassung für Eilige

 

Aus wirtschaftlicher Sicht bietet Projektmanagement eine lange Kette möglicher Medienbrüche. Die Prozesse von Vertrieb über Angebot, Abwicklung, Controlling und Faktura benutzen die gleichen Daten von Kunden und Projekten. Jede vermiedene Schnittstelle in diesem Ablauf erzeugt erfahrungsgemäß mehr Umsatz ohne mehr Aufwand.
 

Die Leistung


Die Qualität eines Projekts lässt sich an vielen Kriterien festmachen. An der Kundenzufriedenheit, der Termintreue, der Agilität bei Änderungen und Problemen und nicht zuletzt am Arbeitsklima im Team. Aber für den Ausführenden ist immer auch die Profitabilität wichtig. Diese ist die Basis für gesundes Wirtschaften, für Investitionen, Weiterbildung und Motivation.

 

Und natürlich wird die Grundlage für die Wirtschaftlichkeit eines Projekts im Vorfeld gelegt. Hier sind eine gute Kommunikation über die Anforderungen des Kunden und Erfahrung bei der Schätzung der Aufwände sehr wichtig.

 

Später, bei der Durchführung des Projekts sind die Arbeitsweise des Teams, die Werkzeuge, die verfügbaren Fähigkeiten und das Wissen für den Erfolg entscheidend.

 

So weit. So offensichtlich. So gut.


Der Umsatz


Aber egal, wie gut alle Parameter in einer Organisation abgestimmt sind, gibt es eine Stelle, wo die Rentabilität von Projekten positiv oder negativ beeinflusst werden kann. Und das ganz ohne die Projektabarbeitung zu ändern oder irgendeine der oben genannten Kriterien zu beeinflussen.

 

Die Rede ist von Medienbrüchen, bzw. der Vermeidung dieser.

 

Kurz zur Erklärung von Medienbrüchen. Gemeint sind Daten, die bei der Verarbeitung von einem System in ein anderes übetragen werden. Zum Beispiel, wenn Zeiten in einer Excel-Liste erfasst und dann manuell in eine Rechnung übertragen werden. Dies wäre eine manuelle Schnittstelle, bei welcher der Mensch als Fehlerquelle auftritt.

 

Es gibt aber auch digitale Medienbrüche, wenn Daten mit Hilfe einer Software von einem System in ein anderes überführt werden. Diese automatischen Schnittstellen machen zwar keine Flüchtigkeitsfehler, aber auch hier gibt es Fehlerquellen. Zum Beispiel führen unvorhergesehene Status-Werte im Ausgangssystem dazu, dass ein Teil der Daten im Zielsystem nicht importiert werden kann. Und dabei sind technische Probleme, wie Netzwerk oder Dateifehler, noch nicht einmal berücksichtigt.

 

Aus der Erfahrung unserer Kunden lassen sich ca. 10% mehr Aufwände fakturieren, wenn man die Medienbrüche mit einem System vermeidet, welches von Vertrieb über Abwicklung bis Faktura alle Bereiche abdeckt. Dieser quasi „zusätzliche“ Umsatz entsteht, ohne dass die Prozesse geändert oder sonst irgendwo Kosten reduziert werden müssen. Vielmehr wird das, was geleistet wurde, auch abgerechnet.

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